Neue Firmware für MyCloud

Ich wurde soeben von WD darüber informiert, dass es eine neue Firmware geben soll:

 

WDMyCloud 03.04.01-230 

 

Nach der Pleite der letzten Wochen frage ich mich - solle mer se reinlasse?

Im Ernst, sie soll “lediglich” das Heartbleed-Leck abdichten:

 

Updated OpenSSL to address TLS Heartbleed Extension (CVE-2014-0160)

 

Seit die Server von WD wieder laufen hatte ich kein wirkliches Problem mit der WDMyCloud mehr, sie läuft, wie ich es mir von Anfang an gewünscht hätte - einzig mit dem, bei der verbauten Platte nicht wirkliche wichtigen Standby gibt es immer mal wieder Probleme, er will einfach nicht zuverlässig genug eintreten und obwohl es kein Gerät gibt, das über das Netzwerk einen Zugriff auf die Platte versuchen könnte, spielt die Netzwerk-LED hinten am Gerät auch Nachts verrückt, wie eine Lichtorgel.

Aber dieses immer noch existierende Problem will ja die neue Firmware überhaupt nicht beseitigen, sondern sich mit OpenSSL beschäftigen.

Was meint Ihr - lösen wir  mit dem Update vielleich zwar ein gewissen Risikoproblem, schaffen uns dafür aber andere neue Schwachstellen in der Box, weil WD uns nicht erzählt, was man ansonsten noch für Fehlerkorrekturen an der Firmware vornimmt, an Fehlern, die mit dem letzten großen Bug zu tun haben?

Ist das Risiko nicht doch zu groß?

Mein Vertrauen in die Qualität der WD-Programmierer ist derzeit nicht sonderlich hoch und ich weiß, das ich damit nicht allein stehe.

Danke für den Tip.

Kurz zu Deinem Problem:

Meine MyCloud konnte ich über über eine Gigabit-Verbindung schwankend bei größeren Dateien (6-8 GB) mit 45 bis 55 MB/s bespielen. In Gegenrichtung kam ich auf 39 bis 42 MB/s. Mir persönlich reicht das völlig aus, wenn ich mir natürlich auch höhere Geschwindigkeiten vorstellen kann.

Allerdings muß ich zugeben, dass ich dazu den Twonky abgeschaltet habe, denn dieser ist bei meinen ersten Kopierversuchen die ultimative Geschwindigkeitsbremse gewesen.

Dieses Problem hatte ich auch schon auf meiner WDMyBookWorld der ersten Generation.

Twonky lastet eine Netzwerkplatte von der erste Sekunde an dermaßen aus, dass das gleichzeitige Kopieren zu einer Katastrophe wird. LÖsung könnte darin bestehen, dass man Twonky abschaltete, alle Daten kopiert und Twonky dann wieder einschaltet. Dann kann Twonky vor sich hinrödeln und rödeln und rödeln und durch seine Tätigkeit Giga für Giga auf der Netzwerkplatte füllen. Im Twonky-Pfad hat man dann irgendwann eine Datei, die man nur per SSH zu sehen bekommen kann und die einen von ihren blanken Größe her erschreckt. Ich bin damals in diese Richtung marschiert, weil ich von der Größe meines Datenpools auf der MyBookWorld noch nicht einmal annähernd auf darauf gekommen wäre, dass die Platte voll sein könnte - aber sie war es faktisch. Dann habe ich angefangen zu suchen und stieß auf den Twonkypfad, der sich in unvorstellbaren Größenordnungen aufgeblasen hatte.

Ich habe die entsprechende Datei, mehr als 15 GB, gelöscht, und schon hatte ich wieder Platz.

Das Neuanlegen eines solchen Monsters habe ich dann verhindert, indem ich Twonky abschaltete.

Bei der Gelegenheit habe ich aber auch festgestellt, dass ein solcher Mediaserver von mir überhaupt nicht benötigt wird und lediglich Kapazität in Bezug auf Speicherplatz und Geschwindigkeit raubt.

Ich nutze den Mediaplayer WDTVLive und schaue meine Videos, selbst die 1080er meiner Canon VideoCam, über die Netzwerkfreigabe von meiner WDMyCloud - funktioniert genauso perfekt wie die Musikwiedergabe und das Anschauen von Fotos.