WD MyCloud mySQL/pyLoad installieren

Hallo zusammen,

hat jemand von euch schon versucht einen mySQL Server und/oder pyLoad unter der MyCloud zum laufen zu bringen?
Ich selbst habe mir letzte Woche die 3 TB Version gekauft und bin soweit auch zufrieden. Nur will man natürlich so viel wie möglich aus dem NAS rausholen.
Meine Linux-Kenntnisse begrenzen sich auf die Basics, d. h. Terminal-Nutzung, SSH etc. sind mir in der Bedienung wohl bekannt.

Ich habe vor (wie bestimmt einige unter euch) mir einen mySQL-Server für meine XBMC-Datenbank einzurichten, sodass diese Zentral auf dem NAS liegt und von allen XBMC-Geräten aus genutzt werden können.
Neben dem mySQL-Server würde ich noch gerne pyLoad installieren, falls möglich.

Hat das schon jemand von euch hin bekommen?
Muss ich einfach ein Debian-Repository hinzufügen und kann dann normal mit apt-get install mysql-server installieren?

Falls ja, wohin wird eine erstellte Datenbank gespeichert?

Ich will nicht unnötig die OS-Partition vollhauen, wenn auf anderen Partitionen mehr Speicherplatz frei ist. Vor allem weil ich nichtmal weiß, wie groß die OS-Partition ist.

Auf der Suche nach Informationen zur Installation habe ich nichts brauchbares finden können, nur das wohl jemand mySQL zum laufen bekommen hat und die Linux-Distribution auf der MyCloud wohl ein wenig “vermurkst” sein soll.

Deswegen wäre es mir am liebsten, wenn jemand von euch erfahreneren Linux-Usern mal seine Vorgehensweise vorstellen könnte. Danke schonmal!

Hi ,

Zuerst möglichst ein Image vom Original ziehen.

Platte ausbauen, an ein anderes Linuxsystem anschliessen.

dd if=/dev/sdX of=wdmyimage.img bs=1M count=5000  ----> Komplett Image

dd if=/dev/sdX1 of=wdrootfs.img  bs=1M count=2000      -----> nur das rootfs

Zuerst  /etc/apt/sources.list anpassen:

deb http://ftp.us.debian.org/debian/ wheezy main contrib non-free
deb http://ftp.us.debian.org/debian/ jessie main contrib non-free

 

apt-get update  

 

dpkg --audit, danach reinstall der apps um die Installation einigermassen zu bereinigen.

Kein dist-upgarde durchführen, dann bekommst du einen Brick weil libc6 falsch verlinkt wird.

mySQL läuft bei mir in Verbindung mit Owncloud, ich habe alles wesentliche was WD betrifft eliminiert und das System umgestellt auf nginx.

  oc.jpg

Eine Frage zum Backup:

Sämtliche Daten an sich sind schon gesichert, deshalb würde ich das rootfs-Backup vorziehen.

Ist das auch ohne Ausbau möglich, indem ich per SSH connecte und

dd if=/dev/sda of=/DataVolume/shares/Public/wdrootfs.img bs=1M count=2000

eingebe, oder würden hier irgendwelche Fehler auftreten? Und ist der count fürs rootfs bei Blocksize 1M immer 2000, egal welche Größe die HDD hat? Würde mich einfach mal interessieren.

WIe ist das mit dpkg --audit? Das prüft ja die installierten Packages auf Unvollständigkeit/Installationsfehler.

Angenommen ich führe den Befehl nach Anpassen der sources.list aus und installiere dann per apt-get install --reinstall [package_name] die betroffenen Packages neu - würde das an den gewohnten Features, die WD bietet etwas zerstören?

Ich bin wie gesagt soweit zufrieden mit dem, was WD abgeliefert hat.

Bisher habe ich keinerlei Probleme und würde auch nicht wollen, dass z. B. durch updaten des Apache-Servers das Webinterface nicht mehr geht oder sonstige Dienste eingeschränkt sind.

Also um mySQL zu installieren, würde ich wie folgt vorgehen:

  1. Backup

  2. Per SSH connecten, sources.list anpassen + apt-get update

  3. Evtl. dpkg --audit + reinstall (falls es nichts “zerstören” würde)

  4. apt-get install mysql-server

  5. SQL-Server einrichten etc pp

Ist das soweit korrekt?

Übrigens, schönes System hast du da! Gefällt mir an sich auch sehr gut mit owncloud, aber ich belasse es (vorerst?) beim WD-original.

Und danke nochmal für den Hinweis mit apt-get upgrade - das hatte ich irgendwann mal gelesen, aber ne Erinnerung an die Brick-Gefahr is schon was feines :wink:

dd if=/dev/sda…

sichert die komplette Disk, dann musst du count=5000 nehmen, bs=1, sonst dauert dd ewig lange.

Das hat zumindest bei mir auch aus laufendem Betrieb heraus funktioniert und die Box startete auch wieder nachdem ich es extern zurück gespielt hatte.

Wenn du nur das rootfs sicherst kannst du es nur zurückspielen wenn sich die Firmware Version die gleiche bleibt.

Ich habe das getest, bei mir startete die Box nicht. Ich hatte zuerst ein rootfs einer älteren FW.

Zurückspielen geht sicher nur wenn die HD ausgebaut wird und über einen USB-SATA Adapter an einen anderen PC angeschlossen wird.

alles klar, danke für die Hilfe!

Ich würd dann einfach mal ein Virgin-Image der HDD machen, also per

/usr/local/sbin/factoryRestore.sh noreformatdd if=/dev/sda of=/DataVolume/shares/Public/mycloud.img bs=1M count=5000

Zurückspielen würd ich dann entsprechend machen, indem ich am PC die Platte an einen der internen SATA-Anschlüsse anschließe oder sie ins Gehäuse meiner Externen HDD einbaue.

Wenn ich diese Sicherheit habe, dann kann ich ja nach Belieben ausprobieren und bei Bedarf das Backup wiederherstellen. Das hilft mir schonmal weiter.

Weisst du zufällig, ob bei einem kompletten Virgin-Image auch die Firmware-Version relevant ist? Oder ist das wirklich nur bei einer reinen rootfs-Sicherung wichtig?

Beim Restore eines kompletten Images ist die FW nicht von Bedeutung.